Filme Online ansehen und Download

Filme werden nicht nur auf dem Fernseher im Wohnzimmer, sondern immer öfter auch auf dem Computer angesehen. Filme online zu betrachten, muss allerdings nicht per se illegal sein. Fest steht jedoch, dass illegale Angebote, Filme online zu sehen, die legalen zumindest zahlenmäßig weit übertreffen.

Zu den klar legalen Möglichkeiten, Filme online zu betrachten, gehören Bezahldienste, bei denen für das Betrachten eines Films ein Entgelt entrichtet wird. Danach kann der Film entweder auf die eigene Festplatte geladen oder im Browser betrachtet werden. Ein Beispiel für diese legale Form des Filmkonsumierens im Internet ist das Portal Videoload der Deutschen Telekom. Solche Dienste können unabhängig vom Internetprovider benutzt werden. Auch viele Fernsehsender bieten zumindest Teile ihres Programms oder eigene Filme online an. Bei Videoload kostet ein Film etwa 4 Euro.

Viele Internetprovider bieten zudem einen sogenannten „Video-on-Demand“-Service an. Angesehen wird der Film dabei zwar meist auf dem Fernseher, im Hintergrund aber wird der Film über die Internetleitung in die heimische Stube übertragen. Der Vorteil: die Filme können bequem auf dem Fernseher angeschaut werden. Davon, dass die Filme online über die Internetleitung übertragen werden, merkt der Konsument in diesem Fall nichts. Der Nachteil: es kann nur der Service des eigenen Internetanbieters genutzt werden. Wichtige Video-on-Demand-Anbieter sind zum Beispiel Alice, T-Online oder Cablecom und Swisscom in der Schweiz.

Zur halblegalen Möglichkeit, Filme online zu sehen, werden Seiten gezählt, bei denen der Film nicht grundsätzlich auf die Festplatte geladen sondern im Browser betrachtet wird. Dieses Verfahren nennt sich „Streaming“. Grundsätzlich ist Streaming zwar legal. Allerdings verbietet die deutsche Rechtsprechung das Herunterladen von offensichtlich rechtswidrigem Material. Im Fall von populären Streamingseiten wie www.kino.to muss es dem Konsument gemäß Justizministerium klar sein, dass die Verbreitung der Videos auf diesen Plattformen einen Urheberrechtsverstoß darstellt. Da auch beim Streaming im Hintergrund Daten zumindest temporär auf die Festplatte geladen werden, ist das Betrachten von Filmen online über solche Plattformen genau genommen illegal. Allerdings ist nicht bekannt, dass ein Nutzer von solchen Seiten je rechtlich belangt worden ist und auch Juristen sind sich über die genaue Rechtslage nicht einig. Der Betreiber solcher Plattformen macht sich auf jeden Fall strafbar, allerdings erschwert der Serverstandort in Ländern mit anderer Gesetzgebung oft eine Strafverfolgung.

Klar illegal jedoch ist das Herunterladen von urheberrechtsgeschütztem Material – und dazu zählen auch Filme – auf die eigene Festplatte. Seiten, welche Filme online und kostenlos zum Download anbieten, werden oft „Warez-Seiten“ genannt. Prominentes und populäres Beispiel für eine derartige Seite ist www.steelwarez.com. Derartige Seiten finanzieren sich oft über Werbung und verlinken oft nur auf die Filmdateien, welche schlussendlich bei externen Hostern liegen. Dass auf diese Art viele Filme online gestellt werden, stellt insbesondere One-Click-Hoster wie Rapidshare vor ein großes Problem: diese müssen nämlich die Verantwortung für Dateiinhalte auf ihren Servern übernehmen.